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AMG

Das Arzneimittelgesetz regelt den Verkehr mit Arzneimittel und dient der ordnungsgemäßen und sicheren Arzneimittelversorgung von Mensch und Tier.

Antibiotika

Antibiotika werden vielfach als Arzneistoffe in der Behandlung von Infektionskrankheiten verwendet.

Antibiotika sind im ursprünglichen Sinne natürlich gebildete, niedermolekulare Stoffwechselprodukte von Pilzen oder Bakterien, die schon in geringer Konzentration das Wachstum von anderen Mikroorganismen hemmen oder diese abtöten. Heutzutage wird der Begriff „Antibiotikum“ weiter gefasst.

Antibiotika und ihre Derivate werden vielfach als Arzneistoffe in der Behandlung von Infektionskrankheiten verwendet. Im weiteren Sinne werden auch solche Substanzen mit antimikrobieller Wirkung als Antibiotika bezeichnet, die in der Natur nicht vorkommen und sowohl teilsynthetisch als auch vollsynthetisch oder gentechnisch gewonnen werden.

Antidot

Antidot bezeichnet das Gegenmittel bei Vergiftungen.

Antidot bezeichnet das Gegenmittel bei Vergiftungen.

Antiseptika

Ein Antiseptikum ist ein Desinfektionsmittel und damit ein chemischer Stoff, der in der Medizin eingesetzt wird, um eine Wundinfektion und in weiterer Folge eine Sepsis zu verhindern.

apothekenpflichtig

Apothekenpflicht bedeutet, dass bestimmte Arzneimittel nur in Apotheken und dort nur durch Fachkräfte an den Endverbraucher abgegeben werden dürfen.

Applikation

Als Applikationsform (vom lat. applicare, zusammenfügen) oder Verabreichungsform wird die Art und Weise bezeichnet, wie ein Medikament verabreicht wird.

Arzneibuch

Vom Bundesministerium herausgegebene Sammlung pharmazeutischer Vorschriften, die Qualität, Prüfung, Lagerung, Abgabe und Bezeichnung von Arzneimitteln sowie deren Verpackungsmaterialien betreffen.

Arzneimittel

Arzneimittel, kurz Arzneien oder gleichbedeutend Medikamente (lateinisch medicamentum - das Heilmittel) sind „Stoffe oder Stoffzusammensetzungen, die als Mittel mit Eigenschaften zur Heilung oder zur Verhütung menschlicher oder tierischer Krankheiten bestimmt sind oder aber im oder am menschlichen oder tierischen Körper verwendet oder einem Menschen bzw. Tier verabreicht werden können, um entweder die menschlichen bzw. tierischen physiologischen Funktionen durch eine pharmakologische, immunologische oder metabolische Wirkung wiederherzustellen, zu korrigieren oder zu beeinflussen oder eine medizinische Diagnose zu erstellen.“ Diese etwas sperrige Beschreibung basiert auf den Definitionen in den zwei grundlegenden gesetzlichen Regelwerken über die Human- und Tierarzneimittel in der Europäischen Union, den Richtlinien 2001/83/EG (Gemeinschaftskodex für Humanarzneimittel) und 2001/82/EG (Gemeinschaftskodex für Tierarzneimittel) in der jeweils gültigen Fassung. Sie ist mittlerweile in etliche nationale Arzneimittelgesetze eingeflossen, darunter auch in das deutsche Arzneimittelgesetz.

Arzneimittelrisiken

Gefahren, welche durch die Einnahme von Arzneimitteln auftreten wie Neben- und Wechselwirkungen oder Abhängigkeiten, sind die Risiken von Arzniemitteln. Im Normalfall überwiegen die Krankheitsrisiken die Arzneimittelrisiken um ein Vielfaches.

Arzneimittelsicherheit

Alle Maßnahmen, mit denen die Gefahren im Umgang mit Arzneimitteln gemindert werden, diesen der Arzneimittelsicherheit.

Aut idem

(lat: oder dasselbe)

Apotheker können das vom Arzt verordnete Medikament durch ein günstigeres mit gleichem Wirkstoff, gleicher Darreichungsform, Dosierung und Packungsgröße ersetzen. Hat der Arzt auf dem Rezept vor dem aufgeführten Medikament aber ein Kreuz bei aut idem gemacht, dann darf der Apotheker das Medikament nicht ersetzen.

Beipackzettel

Im Beipackzettel sind alle Pflichtinformationen des Herstellers über das Medikament aufgeführt.

Compliance

Als Compliance wird die Mitarbeit des Patienten bei der sachgerechten Anwendung von Medikamenten bezeichnet, bzw. auch Therapietreue eines Patienten. 

Compounding

Compoundng bezeichnet patientenindividuelle künstliche Ernährung. Compounding ist auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten abgestimmt.

Darreichungsform

Als Arzneiform oder auch Darreichungsform bezeichnet man die Zubereitung, in der ein Arzneistoff appliziert (Applikationsform) wird (bspw. Tablette, Kapsel, Tropfen, Zäpfchen, Salbe, Pflaster usw.). Die Medikamenten-Form bestimmt maßgeblich den Eintritt der Wirkung und ihre Dauer.

enterale Ernährung

oder Sondennahrung; ist eine Form der künstlichen Ernährung, die über einen Schlauch direkt in den Magen oder Darm verabreicht wird.

Fachapotheker

Als Fachapotheker werden Apotheker bezeichnet, die sich in einem der unten aufgeführten Teilgebiete der Pharmazie weitergebildet haben und hierüber eine Prüfung abgelegt haben. Im Rahmen der beruflichen Weiterbildung können Apotheker die Bezeichnung Fachapotheker erwerben.

Fehlmedikation

Die Nichteinnahme oder nicht bestimmungsgemäße Anwendung von Medikamenten kann ernsthafte gesundheitliche Probleme zur Folge haben.

freiverkäuflich

Arzneimittel sind freiverkäuflich, wenn sie auch außerhalb von Apotheken, etwa in Drogerien, verkauft werden dürfen.

Generikum

 

Als Generikum (Plural Generika) bezeichnet man ein Arzneimittel, das eine wirkstoffgleiche Kopie eines bereits unter einem Markennamen auf dem Markt befindlichen Medikaments ist. Von diesem Originalpräparat kann sich das Generikum bezüglich enthaltener Hilfsstoffe und Herstellungstechnologie unterscheiden.

Ein Generikum soll dem Originalprodukt in dessen beanspruchten Indikationen therapeutisch äquivalent sein, d. h., es muss ihm in Wirksamkeit und Sicherheit entsprechen. Diese therapeutische Äquivalenz wird für niedermolekulare Wirkstoffe dann angenommen, wenn die Bioverfügbarkeit eines Generikums einschließlich des statistischen Vertrauensbereichs innerhalb von 80% bis 125% der Bioverfügbarkeit des Originalpräparats liegt (Bioäquivalenz). In der Praxis beträgt die Abweichung vom Originalpräparat zumeist aber weniger als 5%.

GMP

Unter GMP (Good Manufacturing Practice, „Gute Herstellungspraktik“) versteht man Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktionsabläufe und -umgebung in der Produktion von Arzneimitteln, Wirkstoffen und Medizinprodukten, aber auch bei Lebens- und Futtermitteln. In der pharmazeutischen Herstellung spielt die Qualitätssicherung eine zentrale Rolle, da hier Qualitätsabweichungen direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Verbraucher haben können. Ein GMP-gerechtes Qualitätsmanagementsystem dient der Gewährleistung der Produktqualität und der Erfüllung der für die Vermarktung verbindlichen Anforderungen der Gesundheitsbehörden. Entsprechende Richtlinien für den Arzneimittelbereich sind beispielsweise durch die Europäische Kommission, durch das Pharmaceutical Inspection Co-Operation Scheme (PIC/S), durch die US-amerikanische FDA sowie auf globaler Ebene durch die International Conference on Harmonisation of Technical Requirements for Registration of Pharmaceuticals for Human Use (ICH) (bisher für Wirkstoffe und Qualitätsrisikomanagement) erstellt worden.

Homöopathie

Die Homöopathie ist eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, die auf den ab 1796 veröffentlichten Vorstellungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann beruht. Ihre namengebende und wichtigste Grundannahme ist das Ähnlichkeitsprinzip: „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“ (similia similibus curentur, Hahnemann). Danach soll ein homöopathisches Arzneimittel so ausgewählt werden, dass es an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen könne wie die, an denen der Kranke leidet. Die verwendeten Substanzen werden einer sogenannten Potenzierung unterzogen, das heißt sie werden wiederholt (meist im Verhältnis 1:10 oder 1:100) mit Wasser oder Alkohol verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben. Dabei werden sie häufig so stark verdünnt, dass der Ausgangsstoff nicht mehr nachweisbar ist. Nach bei Homöopathen weit verbreiteten Vorstellungen sollen auf diese Weise selektiv die unerwünschten Wirkungen der Substanz minimiert, die erwünschten aber verstärkt werden.

intravenöse Antibiosen

Medikamente, die gegen bakterielle Infektionen wirken und direkt in die Vene gespritzt werden.

Offizin

Als eine Offizin (von lat. officina „Werkstätte“, „Arbeitsraum“, auch: „Herd“, „Wirtschaftsgebäude“) bezeichnete man seit dem späten Mittelalter eine Werkstatt mit angeschlossenem Verkaufsraum, die hochwertige Waren produzierte. Der Begriff wird auf unterschiedliche Weise für Buchdruckereien und für Apotheken bis heute verwendet.

Palliativpflege

Palliativpflege beschreibt das pflegerische Fachwissen, die Maßnahmen und Aufgaben, die innerhalb des ganzheitlichen Konzeptes der Palliativmedizin (Palliative Care) von professionellen Pflegekräften erbracht werden und der Verbesserung der Lebensqualität von Pflegebedürftigen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen oder terminalen Erkrankungen und deren Angehörigen dienen. Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) soll Lebensqualität und Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen erhalten, fördern und verbessern. Damit soll eine menschenwürdiges Leben bis zum Tod ermöglicht werden. Gesetzesgrundlage ist § 37b des Fünften Buchs des Sozialgesetzbuchs.

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