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Parenterale Ernährung

Parenterale Ernährung ist eine Form der künstlichen Ernährung, die über einen Katheder (Schlauch) direkt in den Blutkreislauf verabreicht wird, ohne den Magen-Darm-Trakt zu benutzen.

Reimport

Bei einem Reimport handelt es sich um ein Medikament, das in Deutschland hergestellt, ins Ausland exportiert und dann auf Grund der niedrigeren Preise nach Deutschland zurückimportiert wird. Beim Reimport werden die im Exportland günstig erworbenen Waren wieder reimportiert.

Reiseapotheke

Die Reiseapotheke soll die Medikamente enthalten, die dazu bestimmt sind, sich im Urlaub gegen gesundheitliche Beschwerden zu wappnen, wie auch die Medikamente, die regelmäßig auch zu Hause eingenommen werden.

Selbstmedikation

Als Selbstmedikation wird die Eigenbehandlung mit Arzneimitteln bezeichnet. Eine Selbstmedikation ist möglich mit verschreibungsfreien, so genannten OTC Präparaten und ist besonders verbreitet bei Alltagsbeschwerden wie etwa Kopfschmerzen, Durchfall, Erkältungsbeschwerden oder Übelkeit. Selbstmedikation kann aber auch mit verschreibungspflichtigen Medikamenten erfolgen, sofern diese für den Patienten verfügbar sind, z.B. weil sie für eine frühere Erkrankung verordnet wurden.

Verblisterung

Medikamente in Tablettenform werden vom Hersteller in der Regel bereits in Blisterverpackungen zur Einzelentnahme ausgegeben. In Pflegeheimen und Krankenhäusern verbringen Pflegekräfte viel Zeit damit, die Arzneimittel aus den handelsüblichen Verpackungen zu entfernen und für jeden Patienten individuell bspw. in Medikametenboxen zu stellen. Die patientenindividuelle Arzneimittelversorgung (PAV) mittels Schlauchblister garantiert frei definierbare Einnahmezeitpunkte, erhöht die Sicherheit der Versorgung und die Therapietreue der Patienten (Compliance) und trägt dazu bei, Arbeitskapazitäten des Pflegepersonals dem Patienten zukommen zu lassen. Für Apotheken ist Schlauchverblisterung eine hervorragende Möglichkeit, Kunden mit einer hochwertigen pharmazeutischen Leistung zu versorgen und sich damit gegenüber der Konkurrenz abzuheben.

Versandapotheke

Der Versandhandel mit Arzneimitteln ist in Deutschland ausschließlich Apotheken erlaubt, die grundsätzlich in rechtlicher Hinsicht alle Voraussetzungen einer Apotheke ohne Versandhandel erfüllen müssen. Darüber hinaus muss bei der zuständigen Behörde eine Erlaubnis auf Zulassung zum Versandhandel gestellt werden. Diese wird in der Regel erteilt, wenn der Versandhandel in Hinblick auf die Räume der Apotheke keine Einschränkung des Apothekenbetriebes vermuten lässt. Die am Versandhandel mit Arzneimitteln teilnehmende Apotheke unterliegt allen in Deutschland geltenden gesetzlichen Einschränkung hinsichtlich Sozialgesetzgebung, Apothekengesetz und Heilmittelwerbegesetz. Im europäischen Ausland liegende Apotheken unterliegen dagegen nicht den in Deutschland geltenden Sozialgesetzen (SGB V).

Wechselwirkung

(auch Interaktion)

In der Pharmakologie stehen Interaktionen für Arzneimittelwechselwirkungen, bei denen die Wirkung von einem Arzneistoff durch die gleichzeitige Verabreichung von anderen beeinflusst wird.

Zuzahlung

Unter Selbstbeteiligung, Selbstbehalt, Kostenbeteiligung oder Zuzahlung versteht man im Versicherungswesen den Anteil, den der Versicherungsnehmer im Versicherungsfall selbst zu tragen hat (entweder jährlich oder pro Schadensfall). Er wird als absoluter oder prozentualer Anteil gesetzlich festgelegt oder vertraglich vereinbart. Nur darüber hinausgehende Summen werden von der Versicherung bezahlt. Dadurch kann die Versicherung mit einer günstigeren Prämie angeboten werden. Der Begriff Zuzahlung bezieht sich meist auf Krankenversicherungen.

Zytostatika

Zytostatika (oder Cytostatika, vom griechischen Cyto = Zelle und statik = anhalten) sind natürliche oder synthetische Substanzen, die das Zellwachstum beziehungsweise die Zellteilung hemmen. Sie werden vor allem zur Behandlung von Krebs (Chemotherapie), teilweise auch bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen eingesetzt.

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