Integrierte Pharmazie

Das Prinzip der Integrierten Pharmazie gewährleistet eine ganzheitliche Versorgung durch Kooperationsmodelle.

Das Prinzip der Integrierten Pharmazie

Eine ganzheitliche Versorgung in Kooperation mit Ihnen

Mittelstand für Mittelstand – werden Sie Partner einer ganzheitlichen Versorgung und verwirklichen Sie gemeinsam mit uns die Vision eines menschlichen Gesundheitsmarktes.

Was heißt das?

Für eine wohnortnahe, individuelle und schnelle Versorgung sind lokale Gesundheitsdienstleister unerlässlich. Wir sind als pharmazeutisches Unternehmen daran interessiert, dass der regionale Mittelstand gestärkt und die Vielfalt an Unternehmen erhalten bleibt. Daher arbeiten wir nach dem Prinzip der Integrierten Pharmazie.

Unser Prinzip der Integrierten Pharmazie steht für Partnerschaften auf Augenhöhe.

Wir ersetzen nicht einzelne Unternehmen, indem wir deren Dienstleistungen anbieten, sondern unterstützen diese, indem wir unser Know-how und unsere Produkte in ihr Portfolio integrieren und sie somit fit machen für neue Versorgungsmöglichkeiten, -formen und Serviceleistungen.

Unsere Kooperationsmodelle im Überblick – die Integrierte Pharmazie am Beispiel

Wir möchten Ihnen unser Prinzip der Integrierten Pharmazie anhand unserer sechs Unternehmensbereiche an einem Beispiel darstellen:

Versorgung mittels Schlauchblister

Unsere Schlauchblister sind ein Zusatzangebot für eine Apotheke, die diesen Service ihren Pflegeheimen anbieten kann. Denn als Blisterzentrum hat Medipolis eine Herstellerlaubnis für Apotheken. Die Apotheke kann ihren Pflegeheimen so eine neue, innovative Dienstleistung anbieten, den Service erhöhen und weiterhin selbst versorgen – ohne Investitionsrisiko.

Die Schlauchblister unterstützen die Pflegefachkräfte bei der Arbeit und schaffen dabei Freiräume für Kernaufgaben in der Pflege. Das bestehende Vertrauensverhältnis des Pflegeanbieters zur bereits bekannten, versorgenden Apotheke bleibt bestehen.

Das Prinzip der Integrierten Pharmazie von Medipolis steht für Partnerschaften auf Augenhöhe. Nur zusammen sind wir in Mitteldeutschland wettbewerbsfähig auf dem modernen Gesundheitsmarkt.

Beratung zu Ernährungsfragen

Eine Onkologin hat einen Patienten in Behandlung, der unter seiner Chemotherapie stark abgenommen hat. Die für den Patienten lebensnotwendige Therapie muss unter Umständen abgebrochen werden, wenn die Gewichtsabnahme anhält. Damit der Gewichtsverlust gestoppt wird, weist die Onkologin den Patienten dem Medipolis Ernährungsteam zu.

Dieses besteht aus qualifizierten Ernährungsfachkräften, die den Patienten ausführlich beraten und hilfreiche Ratschläge bei Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen geben. Zudem geben sie Tipps, wie der Patient seine Ernährung mit Kalorien anreichern kann und klären über den Einsatz von Trink- und Zusatzernährung auf. 

Dank der wertvollen Informationen konnte der Patient seinen Gewichtsverlust stoppen und musste seine Therapie nicht unterbrechen.

Weiterbildung zur Zusatzqualifikation Palliative Care

Ein Pflegedienst möchte sich gern auf die Versorgung von palliativen Patienten spezialisieren. An der Medipolis Akademie wird der multiprofessionelle Basiskurs zur Zusatzqualifikation Palliative Care nach dem Curriculum Müller, Kern, Aurnhammer angeboten. Durch die berufsbegleitende Weiterbildung werden die Pflegekräfte dazu befähigt, Grundprinzipien und Behandlungskonzepte der Palliativversorgung umzusetzen. Somit kann der Pflegedienst sein Angebot wunschgemäß ergänzen und zusammen mit den Mitarbeitern der Medipolis Intensiv Care & Service GmbH palliative Patienten versorgen.

Das Prinzip der Integrierten Pharmazie von Medipolis steht für Partnerschaften auf Augenhöhe. Nur zusammen sind wir in Mitteldeutschland wettbewerbsfähig auf dem modernen Gesundheitsmarkt.

Dokumentation der Homecare-Therapie

Die Therapie der Homecare-Patientin Frau Müller wird dokumentiert. Die verschiedenen Dienstleistungen von Medipolis werden transparent kommuniziert mit einer zentralen Dokumentation. Dadurch hat der verordnende Arzt jederzeit die Möglichkeit, Medikamentierung und Therapie optimal anzupassen.

Herstellung von Zytostatika für ein Krankenhaus

Ein Krankenhaus hat bislang seine Patienten mit Zytostatika aus der hauseigenen Krankenhausapotheke versorgt. Durch die überarbeitete Apothekenbetriebsordnung und die daraus resultierenden höheren Qualitätsstandards sind nun hohe Investitionen nötig, um die eigene Versorgung zu gewährleisten.

Da das notwendige Investitionsvolumen zu hoch ist, beschließt das Krankenhaus, die Produktion von kritischen Lösungen im Reinraum an den externen Dienstleister, die Medipolis Produktion, auszulagern. Als Herstellbetrieb verfügt die Medipolis Produktion über eine Herstellerlaubnis nach § 13 des Arzneimittelgesetzes (AMG) und kann als Dienstleister die gewünschten Zubereitungen schnell und zuverlässig herstellen und liefern. Die Krankenhausapotheke versorgt weiterhin die Klinik mit allen anderen Medikamenten.

Das Prinzip der Integrierten Pharmazie von Medipolis steht für Partnerschaften auf Augenhöhe. Nur zusammen sind wir in Mitteldeutschland wettbewerbsfähig auf dem modernen Gesundheitsmarkt.

Homecare und Überleitung in die außerklinische Pflege

Das Krankenhaus hat Frau Müller aufgrund ihrer schwerwiegenden Erkrankung einen Port implantiert, über den die Patientin künstlich ernährt wird. Frau Müller möchte jedoch sehr gern nach Hause. Damit die Patientin auch zu Hause über ihren Port ernährt werden kann, informiert das Krankenhaus den Medipolis Therapiemanager.

Dieser kommt bereits vor Abschluss der stationären Behandlung in die Klinik und bespricht mit den behandelnden Ärzten die weitere Therapie. Sobald der Hausarzt der Patientin die weitere Betreuung durch den Medipolis Therapiemanager legitimiert hat, ist der Therapiemanager dadurch ärztlicherseits autorisiert, den weiteren Behandlungsverlauf zu koordinieren.

Die stationäre Behandlung der Patientin in der Klinik ist beendet. Noch bevor sie nach Hause kommt, koordiniert Medipolis Intensiv alle weiteren Schritte und beschafft durch den Therapiemanager alle nötigen Rezepte und Materialien. Der Therapiemanager sorgt dafür, dass sowohl Medikamente aus der Apotheke als auch medizinische Hilfsmittel aus dem Sanitätshaus und das Pflegepersonal bereitstehen, wenn die Versorgung von Frau Müller zu Hause beginnen soll. 

Der Therapiemanager führt regelmäßige Pflegevisiten durch und dokumentiert den Therapieverlauf, den er kontinuierlich dem behandelnden Arzt übermittelt. Dieser überwacht und prüft ihn. Wie im »Expertenstandard Entlassungsmanagement« vorgeschrieben, erhält die Klinik bei Bedarf diese Dokumente.

Somit sind alle an der Behandlung Beteiligten jederzeit über den Zustand der Patientin informiert und Frau Müller ist glücklich, dass sie zu Hause sein kann.

Das Prinzip der Integrierten Pharmazie von Medipolis steht für Partnerschaften auf Augenhöhe. Nur zusammen sind wir in Mitteldeutschland wettbewerbsfähig auf dem modernen Gesundheitsmarkt.

Wie geht’s weiter?

Jegliche Zusammenarbeit lebt von einem sorgfältigen und vertrauensvollen Miteinander. In einem persönlichen Gespräch können wir alle Ihre Fragen aufnehmen, besprechen und gemeinsam eine zeitnahe Lösung erarbeiten. Gern beantworten wir Ihnen weiterführende Fragen persönlich.

Bitte sprechen Sie uns an